Zurück Zurück Übersicht Übersicht Vor Vor Die Reise  Ein neues Auto oh wie fein, es könnte ein schönes Spielzeug sein.  Ich fahre langsam und teste es aus, ich rolle von der Auffahrt, ich fahre weg vom Haus. Der Motor heult auf ich schalte hoch, ich denke es ist schwer und schaffe es doch. Es ist so leicht es ist keine Qual, und trete durch das Gaspedal.  Das Rasen es macht ja so viel Spaß, ich beschleunige weiter und gebe weiter Gas. Die Landschaft sie zieht an mir vorbei, es ist so ein Hochgefühl ich glaube ich bin frei.  Doch die Landstraße sie ist mir zu lahm, so wechsele ich auf die Autobahn. Direkt gleite ich auf die linke Spur, ich will ans Limit und halte sie stur.  Jetzt treffe ich auf einen Vordermann, ich rücke ihm auf die Pelle, ganz dicht heran.  Mit Licht und Hupe zeig ich ihm, dass ich der schnellere von uns bin. Nach kurzer Zeit macht er mir freie Bahn, so ziehe ich an ihm vorbei und mache mir weiter keinen Plan. Ich werde weiter meine Waffe lenken, mir ist egal was andere über mich denken!  Auf einem Standstreifen steht eine Dame mit einer Panne, scheinbar hat sie einen Defekt in der Ölwanne. Die Frau sie hat ein Kind  in sich, sie wartet am Steuer auf Hilfe und sieht den Raser nicht. Sie glaubt sich sicher und hält sich fest  so gibt es für sie keine Chance die sie am Leben lässt. Der junge Mann verliert über das Fahrzeug, die Kontrolle, er  prallt auf ihren, hebt ab mit einer Rolle. Er fliegt durch die Luft wie ein Geschoss, der Wagen, er landet direkt an einem Baum, im Graben.  Das Wrack steht gleich in Flammen, es brennt lichterloh.   ER denkt: Hoffentlich hören meine Schmerzen  bald auf, dann wäre ich froh. Das Feuer umarmt mich es beißt mir in die Haut, ich bin am Schreien doch niemand hört meinen Hilfelaut.  Einsam brenne ich vor mich hin und hofft da drauf dass ich bald nicht mehr am Leben bin. Ich bin allein niemand ist dabei, es dauert nicht mehr lange dann bin ich richtig Frei.  Mann und Frau steigen in den Himmel auf, das Drama nahm seinen vorherbestimmten Lauf. Sie treffen sich beide vor der Himmelspforte wieder, der Schrecken steckt beiden noch immer in den Gliedern.  Sie schreit,” ich wusste gar nicht dass du es bist“ Sie stellen beide mit erschrecken fest, dass der Raser ihr Freund und der Vater ihres Kindes ist.  Er hat allen das Leben genommen! Durch Leichtsinn hat man nichts gewonnen.  Sie leben nun weiter im Licht. So werden sie für immer mit ihrem ungeborenen Baby zusammen sein, ob sie wollen oder nicht.  08.08.2010