Zurück Zurück Übersicht Übersicht Vor Vor Dunkles Erwachen Aufgewacht in der Finsternis dort fühle ich das Nichts. Es ist so schwarz wie meine Gedanken, die sich diesen Ort erklären. Die Luft ist stickig, Feuchtigkeit kondensiert mir auf der Haut. Nässe kühlt mir meine Arme welche mich im Kreuze halten. Zwischen Ohnmacht und Bewusstsein treibe ich durch das Lichtlose Gelass. Modriger Geruch zieht mir in die Nase als stünde ein Wiedergänger direkt vor mir, in der Vorbereitung mich zu verzehren. Ich glaube ich kann seinen Atem spüren, ein Röcheln so widerlich und tot. Ich kann die Kälte erspüren wie sein Gesicht über meinen Körper wandert als wolle er mein Aroma in sich aufnehmen. Wartend bin ich das er mich endlich packt, Stücke aus mir reißt und mich zerfleischt. Der Schmerz er tritt nicht ein. Die Ungewissheit ist das schlimmste, dagegen wäre die Pein so süß. So süß wie nun die Luft welche sich wandelt immer mehr zum Duft der Verwesung. Ich versuche weiter zu erkennen doch kein funken Licht erhellt das Schwarz. Die Kräfte die ich noch besitze, sammle ich um mich zu befreien. In dieser Hektik löst sich meine rechte Hand wie von einem Zauber befreit. Doch verschwunden ist jegliches Gefühl, verloren ist auch das der Kälte. Ein Griff zur linken um auch sie zu lösen ging in das gefühlte Leere. Nichts! Viele Versuche folgten.  In der Verzweiflung legte ich die freie Hand auf das Gesicht, um zu sehen und um die Tränen zu stoppen. Da ist immer noch nichts. So ziehe ich sie über die Lippen um zu verstehen. Im Kontakt sind dort nur Knochen, die Speiche frei von Haut. Weiche, kalte Fetzen sind als Rest geblieben. Warum habe ich keine Schmerzen als Zeichen meines Lebens? Bitte, bitte gebt ihn mir! Weinend ist das gezwungene Warten meine alleinige Verfügung. Hoffend bin ich bald wieder ein zu schlafen um nie mehr auf zu wachen. Aufgegeben lass ich los, hängend an der anderen Hand. Dehnend weitet sich deren schon faules Fleisch und gibt mich fast ohne Ton frei. Aufgekommen sacke ich zusammen mit dem Verständnis das ich der Untote bin. Auf allen Vieren bewege ich mich vorwärts über den lehmigen, morastigen Boden. Unter der Stütze meiner Knochen sinken sie in den Schlamm. Schleichend nimmt die Erde mich zu sich, geduldig warte ich einfach ab. Völlig umschlossen bin ich nun so bin ich endlich da, wohin ich gehöre.