Zurück Zurück Übersicht Übersicht Vor Vor Falsche Hoffnung  Ein Nebel schiebt sich durch die Luft er hat die Kälte in Begleitung. Das Atmen gleich in einer Gruft, so bin ich kämpfend mit dem Freitod.  Das Zittern ist mir durch die Angst vor Dunkelheit und Einsamkeit. Selbstmitleid ist mir die Last, gewachsen durch des Menschen Leid.  Zum Trost dessen küsse ich mich, mit dem Zug der Klinge auf der Haut. Tränen rinnen mir durch das Gesicht, so bin schreiend ohne Hilfelaut.  Mit schwachem Leben erkenne ich nur, Gestalten aus der finsteren Nacht. Angelockt vom Lebensnektar, durch die Verletzung die mir klafft.  Geküsst haben sie mir meine Wunden, auf der Haut und in der Seele. Gesättigt habe ich ihren Hunger, mit dem einzigen was sie begehren.  Einen sanften Kuss den sie mir gaben, als Ausgleich nahmen sie mein Blut. Bis vorm Lebens Schluss sie labten, ließen so einen Rest der Lebensglut.  Zum Erhalt und weiter leben, war ihr Aderlass die letzte Wahl. Trinkend nahm ich was sie mir gaben, war der Geschmack auch noch so fahl.  Der Schwarze Saft breitet sich aus, nimmt jede Vene durch den Körper. Mein Leib begibt sich in das Chaos, ringend wird er nur zum Opfer.  Unter Qualen versiegt mein Lebenslicht, ein Röcheln ist mein Todeslaut. Doch bevor der letzte Funke bricht, wird schleichend das Empfinden taub.  So verschwinde ich von  dieser Welt, mit Hoffnung und völlig ohne Grauen. Doch den Erhalt hatten sie nie gewählt, zersetzt wird nur mein Leib zum leichteren verdauen.  21.10.2011