Zurück Zurück Übersicht Übersicht Vor Vor Hilflosigkeit  Mein Mund ist schwer, ich kann die Zunge nicht bewegen. So kann ich nur noch sehen, welche Qualen dir begegnen.  Dein Leid löst einen Schrecken, doch handeln werde ich nicht. So sehe ich dir weiter zu, auch wenn in dir ein Knochen bricht.  Ausgeblendet ist nun alles, nur die Sensation ist vor Ort. Stehend in der ersten Reihe, gehe ich von hier nicht fort.  Erhören werde ich nur deine Schreie, um zu sehen wie es dir ergeht. So werde ich es nie begreifen, das es vielleicht um dein Leben geht.  Wenn dein Kampf ist dann beendet, wirst du nicht alleine sein. Zeugen hast du ja jede Menge, die dir den Täter wohl beschreiben.  Aber vergiss nie:  Hilflos bist nicht nur du allein, so haben wir etwas gemeinsam. Die Wehr liegt mir genauso so fern, hilflos sind wir im Moment, nicht einsam.  14.04.2012