Zurück Zurück Übersicht Übersicht Vor Vor Jette und Jannik	  Es gab ein Schloss im finsteren Wald, wo lebte eine Greisin. Sie machte Jungfrauen zur Vogelgestalt, so auch meine Gattin.  Zu einem Vöglein mit dem Ringlein rot Sang es Leide, Leide, Leide. Dies war meiner Braut ‘es  letztes Wort, fort war das Vöglein dann eine Weile.  Durch einen Bann verlor ich sie, weil böse war die alte Frau. Erstarren ließ sie mich irgendwie,  vor dem Eingang ihres Baus.  Flehend gab ich ihr meine Würde, bis sie lies mich einfach frei. Überstanden war dann diese Hürde, rennend flüchtete ich vor dieser Hexerei.   Alleinig war ich so ohne Fräulein,  an meiner Seite selbst im Schlaf. Träumend war ich von einem Pflänzlein, welches stand an einem Berg ganz brav.  Sein Herz bestand aus einer Perle, das Kleidchen aus einem kräftig rot. War suchend neben Baum und Erle, fand es im Gebirge als Retter für meine Not.  So tat ich dies, als ich war wach, die Hoffnung trieb mich stetig an. Neun Tage wandelte ich ohne Schmach, bis an den Ort der Blume ran.  Im Gepäck trug ich es fort, bis hin zur bösen Alten. Suchend fand ich bei ihr einen Ort, wo sie tausende Vöglein, hat gehalten.  Unterscheiden konnte ich keine, erst als das Mütterchen einen Käfig nahm. Da wusste ich es war meine, und rannte zu ihr bevor sie mir entkam.  Mit dem Pflänzchen berührte ich sie, so nahm ich ihr die Macht. So befreite ich auch alle die, die waren im Käfig aufgebracht.  Frei sind wir nun und voller Freude, ist das alles jetzt vorbei. So leben wir glücklich bis ins Heute, und sind durch die Liebe frei.  18.12.11