Zurück Zurück Übersicht Übersicht Vor Vor Kind sein  Das Leben kurz, der Jahre wenig, so ist mein Sein im Kindesbett. Mit offenen Augen ist die Angst nicht gnädig Umhüllt bin ich vom weichen Inlett.  Schreiend ist das schwarze Nichts, stetig lauter ruft es nach mir. Mit Todesangst im Angesicht, bewege ich mich nicht mehr weg von hier.  Jedes Mal am späten Abend, durch Dunkelheit und Finsternis. Verliere ich mir mein Behagen verloren ist dann komplett mein Biss.  Dann krabbelt die Furcht die Wände rauf, bis hin zur Decke über mich. Sie tropft als Angst mir auf mein Haupt und nimmt dann alle Mächte sich.  So bin ich wartend im Federtuch, emsig auf das Tageslicht. Scheinbar lastet mir ein Fluch, doch einen Gegenzauber habe ich nicht.  Die Atmung schneller, die Furcht sie wächst, ohne Schlaf ist die Nacht nicht rein. Jeder Balken im Boden ächzt, ein Gefühl wird laut direkt am Bein.  Der Teufel schiebt seine Pranke, unterm Laken auf zu mir. Lauernd ist nur noch ein Gedanke, „Lieber Gott rette mich gleich ist er hier“.  Langsam treibt sie immer dichter, immer näher gleich packt er mich. Die Beine sind nun dicht am Körper, als Tat in dem ich ihm auswich.  Verdammt jetzt ist er da, er wird mich töten oder nicht? Der Schreck ist groß und nur beinah, als mich anstarrt ein Gesicht.  Es ist der Kopf meiner Katze, die nur einen warmen Platz sucht. Sie legt sich mit auf meine Matratze, zusammen gehen wir in des Schlafes Flucht.  13.05.12