Zurück Zurück Übersicht Übersicht Vor Vor Lockruf  Stimmen kommen mir entgegen, aus einer Höhle tief und schwarz. Alleine bin ich, niemand mir begegnet, schlagend bis zum Hals ist mir das Herz.  Langsam steige ich hinein, in die stickig feuchte Kammer. In dieser Welt fühle ich mich allein, an den Wänden ich mich festklammer.  Die Worte die ich vernehme, sind im Klang mit meinen Namen. Folgend der Stimmen von denen, bin schleichend dorthin woher sie kamen.  Espenlaub sind mir die Knochen, die Furcht ist der Anlass für. In der Luft schwirrt nun ein Pochen, welches kommt von einer Tür.  Niedriger als mein Körper , ist die Pforte direkt vor mir. Ist das Klopfen nur ein Köder, oder nur diese Worte auf Papier.  Weiter folge ich meiner Neugier, öffne das verschlossene Loch. Ein Clown ist dort im Schneider, aus dessen Ohren Schleim vor kroch.  Seine Augen sind schwarze Krater, gleicht der Höhle in der ich bin. Auf allen Vieren wie ein Kater, krabbelt er unter die Decke hin.  Innehaltend starrt er runter, mich immer haltend fest im Blick. Doch die Fratze wandelt weiter, zur Traurigkeit scheinbar ohne Zweck.  So verliert er eine Träne, diese fällt mir vor den Schuh. Das Zerspringen ist wie Sirenen, noch ist Unwissenheit dazu.  Was hat dieses zu bedeuten, eine Blume wächst daraus empor. In der Mitte ist ein Leuchten, dort rückt ein Bild von mir hervor.  Ich schaue nun in das Zentrum und da sehe ich mich. Ich sehe mich dort anders herum, durch des Clowns Augenlicht.  So schleiche ich mich an mich an, und sehe wie ich, auf mich fällt. Nun stehe ich im festen Stand und blicke aus eine anderen Welt.  So habe ich meinen Platz gefunden, ich bleibe hier und halt ihn fest. Bald ist die Warterei neu überwunden, bis der nächste kommt ins dunkle Nest.  20.03.2012